Shogun

Shogun - Mario Botta

Shogun

design Mario Botta, 1986

Shogun ist viel mehr als nur eine Lichtquelle. Durch ihr besonderes Lichtspiel geht sie eine emotionale Beziehung mit ihrer räumlichen Umgebung ein. Die Schattenwirkung wird vor allem durch die perforierten Schirme erzielt, die sich stilistisch in dem schwarz-weiß gestreiften Leuchtenkörper wiederfinden.

Mit Shogun schuf Mario Botta ein phantasieanregendes Objekt, das permanent im Musée des Arts Dècoratifs de Montréal (Canada) ausgestellt ist.

Säule aus lackiertem Metall, verstellbare Schirme aus gelochtem Stahlblech.

Ausstellungen:

  • Twentieth Century Design Collection of the Metropolitan Museum of Art, New York (US)

design Mario Botta

Mario Botta wurde am 1. April 1943 in Mendrisio, Tessin geboren. Nach einer Lehre im Architekturbüro Carloni und Camenisch in Lugano studierte er in Mailand Kunst und dann in Venedig Architektur. Seinen Abschluss machte er 1969 bei Carlo Scarpa und Giuseppe Mazzariol. In seiner Zeit in Venedig lernte er Le Corbusier und Louis I. Kahn kennen und arbeitete für sie.

Seine berufliche Laufbahn begann 1970 in Lugano. Seine ersten Einfamilienhäuser baute er im Kanton Schweiz und anschließend in der ganzen Welt. Er hat sich seit jeher intensiven architektonischen Studien verschrieben und seit 1996 ist er als Gründer an der neuen Akademie für Architektur in Tessin beteiligt.

Seine Arbeit wurde international anerkannt und mit wichtigen Auszeichnungen bedacht (Merit Award for Excellence in Design von der AIA für das Museum of Modern Art in San Francisco, den IAA Annual Prix 2005, International Academy of Architecture, Sofia Bulgarien für den Kyobo Tower, den International Architecture Award, vom Chicago Athenaeum Museum of Architecture and Design und den „Preis der Europäischen Union für das Kulturerbe, Europa Nostra”, Den Haag (Niederlande) für die Umgestaltung des Teatro alla Scala in Mailand). Seine Werke waren schon in zahlreichen internationalen Ausstellungen vertreten.

Viele seiner Arbeiten sind bekannte öffentliche Gebäude, wie z.B. das SFMOMA Museum of Modern Art in San Francisco, die Kathedrale in Evry, das Museum Jean Tinguely in Basel, die Cymbalista-Synagoge und das Jewish Heritage Centre in Tel Aviv, die Stadtbibliothek Dortmund, das Centre Dürrenmatt Neuchâtel, das MART museum of modern and contemporary art in Rovereto, der Kyobo Tower in Seoul, das Bürogebäude Tata CS in New Delhi und Hyderabad, die Fondation Bodmer, die Kirche und Pfarrei Papst Johannes XXIII in Seriate, die öffentliche Bibliothek in Bergamo und die Neugestaltung des Teatro alla Scala in Mailand.